Anatomie für Massierte

Welche Muskeln tun da weh? Wie finde ich wichtige Stellen? In dieser Rubrik geht es um die Muskeln, die ich bei der Massage häufig bearbeite.

Muskeln, empfindliche Stellen und Beobachtungen von der Massageliege

Auf der Massageliege liegt ein Mensch. Unter meinen Händen gibt es Haut, Bindegewebe, Muskeln, Knochen und Nerven – Strukturen, von denen einige gut zu ertasten sind und andere besser in Ruhe gelassen werden.

In dieser Reihe öffnet sich deshalb ein kleines anatomisches Fenster. Ich zeige, welche Muskeln durch eine Körperregion verlaufen, wo mir bei meiner Arbeit häufig empfindliche Stellen begegnen und wohin eine Empfindung manchmal ausstrahlt. Nicht als diagnostischer Atlas, sondern als Anatomie für diejenigen, die eine Massage tatsächlich erleben: die Massierten.

Für sie eine kleine Erklärung zu den verschiedenen Regionen.


Die Regionen

1. Rücken, Nacken, Schultergürtel


Von Hinterkopf bis Schulterblätter: Diese Muskeln verbinden Nacken, Schultern und Rücken – und begegnen mir bei Massagen besonders häufig.

2. Arme, Unterarme, Hände


Viele Muskeln arbeiten vom Oberarm bis in die Hand zusammen. Die wichtigsten davon zeigt diese anatomische Massagereise.

3. Becken, Hüfte, Gesäß


Große Gesäßmuskeln und kleinere, tiefe Strukturen. Ein Blick auf ihr Zusammenspiel, den Ischiasnerv und die Massage dieser Region.

4. Beine und Füße


Die Beinmuskulatur von hinten in zwei Schichten. Zu sehen sind oberflächliche und tiefer liegende Muskeln, die bei meiner Massage von Beinen und Füßen häufig im Fokus stehen. Je nach Wunsch und Bedarf beziehe ich sie in die Massage ein.